„Foie Gras“ - „ fette Leber “
12.11.2009 | Autonome Nationalisten Leverkusen/Leichlingen (ANL)
Was würdet ihr tun, wenn euch eine 30 cm lange Stahlstange in den Mund geschoben würde, um euch Zwangszuernähren, obwohl ihr in der Lage seid eigenständig Nahrung aufzunehmen?

Wahrscheinlich, nein, mit Sicherheit, würdet ihr euch wehren !

Doch Tiere können das nicht. In Frankreich gibt es ein Nahrungsmittel das unter den grauenhaftesten Bedingungen gewonnen wird, die sogenannte „Foie Gras“, ein Aufstrich der aus Gänse- oder Entenleber gemacht wird.
Schon bei der Geburt der Tiere fängt das Grauen an. Zur Herstellung der „Foie Gras“ werden nur Erpel verwendet, da ihre Leber größer werden kann.

Was für die weiblichen Küken ein qualvolles Ende bedeutet:
50 Millionen Küken werden allein in Frankreich pro Jahr per Fließband aussortiert und lebend zerschreddert.

Und das ist noch fast die bessere Alternative, wenn man sich das Leben der überlebenden Erpel ansieht. Nach dem Aussortieren werden die Erpel in winzige Käfige gesteckt, die in der Regel gerade einmal 23 cm breit und lang sind. Der Hals schaut durch eine 9 cm große Luke raus. Sich hinlegen, gar einen Flügel ausstrecken, ist unmöglich.

Selbst die Nahrungsaufnahme wird für das Tier zum Horror. Bis zu 4 Mal am Tag wird ihnen gewaltsam ein Rohr in die Speiseröhre gerammt, um 1 Kilo Getreide und Fett in den Magen zu pumpen. Die dazu benutzten Rohre hinterlassen klaffende, blutige Wunden in ihren Hälsen.
Durch diesen Vorgang schwillt die Leber der Tiere in wenigen Wochen auf eine groteske Größe an, so dass die Tiere vor Schmerzen kaum noch atmen können. Die starke Gewichtszunahme lässt die Knochen in ihren Beinen brechen. Vielen Tieren platzt auch der Magen, so dass sie qualvoll sterben.

Ziel dieser grausamen Prozedur ist es die Leber der Enten und Gänse in nur 12 Tagen um etwa das zehnfache des Normalgewichtes anwachsen zu lassen. Sobald dieses erreicht ist werden die Tiere geschlachtet. Die kranke Leber wird ihnen entnommen, verpackt und dann als „Foie Gras“, zu deutsch „fette Leber“ oder auch Stopfleber, verkauft.

In Deutschland und in 4 weiteren EU-Ländern darf Stopfleber aus Tierschutzgründen zwar nicht hergestellt werden, doch der Verkauf ist leider nicht verboten. Nein, ganz im Gegenteil, dieses Produkt wird als Luxusgut gehandelt und wird immer noch in Hotels, Feinkostläden oder Restaurants als edle Speise angeboten.

Weihnachten steht vor der Tür und tausende Tiere in Frankreich, Belgien, Ungarn, Spanien und vielen anderen Länder sitzen in ihren Käfigen und leiden Höllenqualen. Macht auf dieses Unrecht aufmerksam!

Stopfleber ist Tierquälerei!

Nicht nur die Produktion, sondern auch den Verkauf verbieten!