Aachen/Düren | Nationaler Widerstand ging auf die Barrikaden gegen Polizeischikanen
10.11.2008 | Aktionsbüro Norddeutschland
Am Sonnabend, dem 8. November 2008, sollte in der Aachener Innenstadt eine Demonstration unter dem Motto “Gegen einseitige Vergangenheitsbewältigung! Gedenkt der deutschen Opfer!” stattfinden. Die Stadt Aachen, mediengerecht präsentiert durch ihren Polizeipräsidenten Klaus Oelze, hatte bereits im Vorfeld alles versucht um die Demonstration zu verhindern. Erst durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts konnte das Recht auf Versammlungsfreiheit - zumindest auf dem Papier - wieder hergestellt werden..
In Aachen zeigte die Polizeiführung sich allerdings wenig beeindruckt von der Entscheidung mit der man schon gerechnet zu haben schien und wandelte die eigentlich geplante, angemeldete und höchstrichterlich genehmigte Demonstration per Auflage in eine Standkundgebung direkt am Aachener Hauptbahnhof um.
Dieser “große strategische Schachzug” der Polizeiführung wird noch ein juristisches Nachspiel haben, welches ohne Frage in einer erneuten Niederlage der Stadt Aachen vor Gericht enden wird. Bereits heute stand außerdem für die Teilnehmer fest, daß soviel Demokratieverständnis nur eine erneute Einladung in die alte Kaiserstadt sein kann. Eine Einladung, die selbstverständlich dankbar angenommen wurde.
Da man aber eigentlich nicht nach Aachen gefahren war, um im Schatten des Bahnhofs die Willkür einiger Schreibtischtäter zu genießen und danach dankbar für den schlechten Service wieder nach Hause zu fahren, entschlossen sich über 80 Aktivisten aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet ihren Unmut noch auf die Straße zu tragen.
Auf der Rückfahrt wurde spontan ein Stopp in der Stadt Düren bei Aachen eingelegt, um auf die staatliche Repression und die Willkür entsprechend zu reagieren. Die Polizeibeamten, die wohl mitgeschickt wurden um die Rückreise der Kameraden zu überwachen, trauten ihren Augen nicht als direkt vor dem Dürener Bahnhof Transparente entrollt wurden und sich ein Demonstrationszug lautstark unter den Parolen “Hier marschiert der nationale Widerstand!” und “Nationaler Sozialismus - Jetzt!” seinen Weg in die Dürener Innenstadt zu bahnen begann. Etwa eine halbe Stunde zog die Demonstration ungestört durch die Dürener Innenstadt und machte ihrem Unmut lautstark Luft!
Am Bahnhof löste sich die bis zum Abschluss friedlich verlaufe Demonstration auf. Die anwesenden Beamten sollen im Nachhinein noch versucht haben einige Leute zu kontrollieren, wohl um nicht mit völlig leeren Händen vor ihren Vorgesetzten treten zu müssen. Ein schwacher Trost für den verantwortlichen Polizeiführer, dem damit heute deutlich vor Augen geführt worden ist, daß Repression nur eine Einladung zur Aktion ist.
Der Vorabend eines der Schicksalstage des deutschen Volkes ist mit Sicherheit kein Datum an dem wir uns von irgendwelchen Dienern eines feindlichen Systems auf der Nase herumtanzen lassen!
Wenn Ihr Euch nicht an Eure Regeln haltet, wozu sollten wir es tun!
Nationaler Sozialismus - jetzt!
9. November - Tag des Volkes!