Das Deutsche Volk und seine Zukunft
20.02.2009 | AG Schwaben
Die abendländischen Völker befinden sich seit einiger Zeit in einer tiefen geistigen und kulturellen Krise. Über viele Generationen allgemein anerkannte Werteordnungen werden bezweifelt oder gar zerstört, ohne dass das entstehende Vakuum ausgefüllt wird.
Verneinung von Geist und Kultur wachsen. Offensichtlich Unsinniges wird zur Norm erhoben: Kinder und Jugendliche revoltieren gegen die Älteren, lebenslange Ehen zerbrechen, ungeborenes Leben wird massenweise vernichtet, die Selbstmordraten steigen, Leistung wird als Negativum angesehen, die Natur wird zerstört, Geschichte geleugnet, Egoismus und augenblicklicher Genuss werden zum Götzen erhoben.

Man hat den Eindruck, in einer Gesellschaft zu leben, die angesichts einer unabwendbaren Katastrophe die Zeit noch richtig genießen will.
In Deutschland setzte diese Zerstörung aller Werte nach 1945 im Zeichen der Umerziehung ein. Indem man die Autorität von Eltern, Lehrern und Vorgesetzten bewusst untergrub, das Volksbewusstsein verächtlich machte, Treue und Ehre der Lächerlichkeit preisgab oder sie als “faschistische Tugenden” brandmarkte, wurde die notwendige Grundlage einer ausgewogenen und staatstragenden Lebensanschauung zerstört.
Die Folgen dieser “neuen Erziehung” der Jugend in den letzten Jahrzehnten erleben wir nun: eine weithin wertblinde, in sich zerrissene, von falschen Propheten verleitete Jugend, die vielfach an sich, an ihrer menschlichen Umgebung, an der Zukunft verzweifelt und deswegen in Drogen oder in unsinnigen Revolten ihre Zuflucht sucht.
Man glaubte Jahrzehnte lang, rein pragmatisch leben zu können; man meinte jeder Mensch könne sich als mündiger Bürger seine eigene Weltanschauung selbst aufbauen. Erst langsam wird erkannt, dass dies reine Utopie ist, dass eine Menschengruppe als Lebensgemeinschaft eine verbindliche Ordnung der Werte braucht, dass sie eine Ideologie benötigt, wobei man unter diesem belasteten Wort versteht, ein System von die Welt deutenden Vorstellungen und Ideen und von daraus entwickelten Werten und Normen, das den Einzelnen, gesellschaftliche Gruppen oder die menschliche Gesellschaft schlechthin veranlasst und befähigt zu handeln und leben.
Besonders für das deutsche Volk ist nach den Ereignissen im letzten halben Jahrhundert die Besinnung auf echte Werte dringlich. Aus einer Verfallszeit kann dann ein Umbruch zu neuer Blüte werden. Da auch in der Vergangenheit neue geistige Strömungen oftmals in Deutschland entsprangen oder hier zu entscheidender Wirksamkeit kamen, mag es heute wieder eine Aufgabe von uns Deutschen sein, für die ganz aus den Fugen geratene drohende Menschheit, besonders für unsere weiße Rasse, nach Lösungen zu suchen.
Zu dieser Aufgabe gehört das Nachdenken über die Gegenwart und Zukunft beste Form der Gruppierung von Menschen. Ist ein marxistisches Kollektiv, die pluralistische Gesellschaft des Kapitalismus oder das nationale Volk? Auch in Zukunft ist selbst für eine hochindustrialisierte Gesellschaft das Volk die gegebene Grundgemeinschaft eines Staates.

Eine fruchtbare Gestaltung der Zukunft ist nur zu erwarten, dass die noch weithin vertretenen Ideologien des Marxismus und des Liberalismus, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse längst unhaltbar geworden sind, beseitigt werden. Schließlich haben die vergangenen Jahrzehnte so manche Illusion über den Weltfrieden und die Möglichkeit eines gerechten Weltstaates zerstört. Nicht nur aufgrund der Verhaltensforschung, sondern auch durch das Geschehen der jüngsten Vergangenheit kann als erwiesen gelten: Die lange Zeit gepflegte Humanitätsduselei von der Gleichheit aller Menschen in ihren Talenten und Begabungen sowie die Hoffnung auf ein Paradies auf Erden sind heute genau so unwirklich wie eh und je.
Die Ausschaltung des “Völkerfeindes” und “Erzmilitaristen” Deutschlands hat keineswegs den erhofften Frieden für die Welt gebracht. Ganz im Gegenteil ist die Zahl der Kriege nach 1945 noch schneller gestiegen als vorher, da man an den Schalthebeln der Macht von falschen Voraussetzungen ausging. Noch nie, auch nicht während des Zweiten Weltkrieges, sind so viele Millionen von Menschen getötet oder vertrieben worden wie in den Jahrzehnten nach 1945. Aus allen diesen Gründen scheint es lohnend und fruchtbar, nach dem Scheitern vieler Reformer, zumindest für Europa, auf die Grundtatsache Volk als die natürliche, am besten angepasste, in Notzeiten unersetzliche Gruppierung der Menschen zurückzugreifen, um eine sinnvolle Gestaltung der Zukunft zu gewährleisten.
Auch heute und für die Zukunft ist richtig, was einst der Massenpsychologe Hans Domizlaff in Worte fasste: “Ohne Nationalbewusstsein ist kein Volk lebensfähig, auch wenn sich dies nur auf die innere Ordnung und auf die Verteidigung der Existenz nach außen bezieht.”
Trotz des Traditionsverlustes in unserem Land und des Widerstandes gegen unsere Überzeugungen, glauben wir, dass das Wissen um Volk und Nation erst aus dem Erleben einer Volksgemeinschaft oder sogar noch stärker aus dem Erdulden ihrer Bekämpfung erwächst.
Deutschland droht aufgrund fremder Ideologien und der Einwanderung von Millionen von Fremden zugrunde zu gehen. Die heutige geistige und seelische Not entspringt im Wesentlichen in der Verirrtheit und der Feigheit großer Teile unseres umerzogenen Volkes, besonders aber der führenden, gebildeten Schicht, die nicht in der Lage war und ist, sich gegen die Unsinnigkeiten eines volks- und vaterlandszerstörenden Zeitgeistes zu stellen.
Die Bestrebungen zur Globalisierung und zur Abschaffung der Nationalstaaten zugunsten größerer Ordnungen wie z.B. der EU werden von politisch einflussreichen Kreisen stark vorangetrieben. Hinzu kommen für Europa und gerade für Deutschland millionenstarke Einwanderungsbewegungen aus fremden Kultur- und Glaubenskreisen, wodurch, verstärkt durch das Geburtendefizit, die bisher immer noch weitgehend vorhanden gewesene völkische Einheitlichkeit gesprengt und aufgelöst zu werden droht. Schließlich wirken sich die bereits weitgehend internationalisierten Fernsehmedien mit ihrem besonders in Deutschland fast ungehemmt die einheimische Sprache und Kultur bedrohende nivellierenden Angebot ebenso volksfeindlich und volkszerstörend aus.
Wir junge Nationale Aktivisten stellen uns gegen eine “One-World”, gegen die Globalisierung, gegen ein zentral gelenkten Bundesstaates Europa und gegen eine multiethnische und multikulturelle Gesellschaft.
Wir treten ein für eine Welt der vielen Völker, Kulturen und der Nationalstaaten, für ein Europa der Vaterländer und für das Volk als Bluts- und Schicksalsgemeinschaft, als Sprach-, Kultur- und Traditionsgemeinschaft, als Seelen- und Geistesgemeinschaft, als optimierte Wirtschaftgemeinschaft und die Nation als politische Wirkungsgemeinschaft.
Für Deutschland ist vor allem die Einwanderung von Millionen Ausländern seit den sechziger Jahren schicksalhaft geworden. Noch vor wenigen Jahrzehnten war Deutschland was die Bevölkerung angeht ein verhältnismäßig einheitliches Land. Zwar hatte es im Laufe seiner bewegten Geschichte immer wieder Gruppen von Ausländern aufgenommen (z.B. Glaubensflüchtlinge wie die Hugenotten oder Osteuropäer im Zuge der Industrialisierung des Ruhrgebietes). Aber dabei handelte es sich einmal um ethnisch wie kulturell nah verwandte Einwanderer, die sich schnell eingliederten und deren Nachkommen sich bald als Deutsche fühlten, sodass keine folgenschweren Spannungen auftraten. Zum anderen war die jeweilige Anzahl der Zuwanderer viel kleiner, sodass schon von daher keine Ghettobildung auftreten konnte und niemals die Gefahr der Überfremdung gegeben war.
Heute liegen die Verhältnisse grundsätzlich anders. Mit mehreren Millionen im Lande lebender, z.T. schon eingebürgerter Ausländer, die zum größten Teil aus fremden Kulturen stammen, und anhaltendem Zuzug ist eine neue Qualität erreicht, die den Fortbestand unseres Volkes bedroht. Was die blutigen Kriege des letzten Jahrhunderts nicht vermochten, hat diese Einwanderung, verbunden mit dem deutschen Geburtendefizit, erreicht: Wir Deutschen sind in nicht wenigen Stadtbezirken größerer Städte schon zur Minderheit geworden, insbesondere in der jungen Generation, die für die Zukunft entscheidend ist. Zur Einwanderung von Arbeitssuchenden traten der aus humanen Gründen geduldete Nachzug der Familienangehörigen mit voller Aufnahme in die soziale Absicherung.
Von den einzelnen Bundesregierungen wurde immer wieder betont, dass Deutschland kein Einwanderungsland sei und werden sollte. So erklärte z.B. Helmut Kohl als Regierungschef am 27.8.1986 vor der Bundespressekonferenz: “Ich habe mich entschlossen, heute selbst vor der Bundespressekonferenz zu sprechen, weil der Zustrom der Wirtschaftasylanten Ausmaße angenommen hat, die zu einer erheblichen Belastung für die BRD geworden sind und zu einer erheblichen Beunruhigung der Bevölkerung geführt haben. … Ich bin nicht gewillt diese Entwicklung tatenlos hinzunehmen … Die Sorgen der Bevölkerung müssen ernst genommen werden, denn die BRD ist kein Einwanderungsland und darf es auch nicht werden.” Da den markigen Worten keine entsprechende Politik folgte, ist festzustellen, dass das Deutsche Volk über Jahrzehnte dreist belogen wurde und gegen seinen eigenen Willen zu einem Einwanderungsland gemacht wurde. In Wirklichkeit wurde eher eine Politik betrieben, die das Gegenteil bewirkte. Einflussreiche und führende Vertreter der regierenden Parteien setzten sich für die Umwandlung des Deutschen Volkes in eine multiethnische und multikulturelle Gesellschaft ein und arbeiteten auf diese Weise den Kräften zu, deren erklärtes Ziel die Auflösung und Zerstörung des Deutschen Volkes ist. Die alarmierenden Tatsachen der Überfremdung wurde den Bürgern weitgehend vorenthalten. Der Politologe Klaus Hornung beklagte in einem Leserbrief in der FAZ: ” Die für unsere Welt einmalige Ausländer- und Asylpolitik verantwortlichen Politiker verschweigen den Bürgern die harten Fakten. Warum macht man die deutsche Öffentlichkeit mit den hier vorliegenden Fakten nicht vertraut? Die Antwort kann nur lauten: Die ‘political correctness’ funktioniert ebenso raffiniert wie zuverlässig, die Faschismuskeule saust auf jeden herunter, der diese Dinge öffentlich anzusprechen wagt.”