Den Hass auf die Straße tragen - erfolgreiche Demo in Stolberg!
17.04.2008 | Aktionsgruppe Rheinland (AG-R)
Am 12. April fand in Stolberg die kurzfristig angemeldete Demonstration gegen Ausländergewalt und Multikultur statt, die mit ca. 800 Kameraden relativ gut besucht war.
Bereits auf der Anreise Richtung Stolberg Mühlener Bahnhof kam es zu Polizeischikanen. So wollte man erst jeden Teilnehmer abfotografieren und die Personalien überprüfen, was aber nach erfolgreichem Protestieren der Aktivisten vor Ort verhindert werden konnte.
Als man dann am Treffpunkt ankam, sollte es noch lange nicht losgehen:
Für die Überprüfung der Ordner reichten der Polizei 2 1/2 Stunden wohl nicht aus, so dass die Kundgebung schon begann. Während der Kundgebung gab es dann von der Polizei das "OK" für die Ordner und der Demonstrationszug nahm Aufstellung, wobei sich an der Demospitze ein großer "schwarzer Block" formierte.
Nach wenigen Metern sollte es zu ersten Auseinandersetzungen kommen, da Polizeibeamte ihr unrechtmäßig erlassenes Verbot von Sonnenbrillen mit Kappen durchsetzen wollten und versuchten, Teilnehmer herauszugreifen.
Dies konnte durch Kettenbilden und solidarisches Handeln aller Aktivisten verhindert werden, weshalb sich die Polizei erst einmal zurückzog und den Demonstrationszug weiterlaufen ließ.
Doch nur wenige Meter später kam es wieder zu Angriffen mit höchster körperlicher Gewalt, die Verletzte Kameraden zur Folge hatten.
Aber auch bei diesem Versuch gelang es der Polizei nicht, Kameraden festzunehmen, so dass nach längerem hin und her der Demonstrationszug seinen geplanten weg gehen konnte, wobei es immer wieder zu Verzögerungen kam, da angeblich Transparente zu eng aneinander getragen wurden oder der Abstand zur Polizei zu weit gewesen sei.
Auf der Zwischenkundgebung sprachen Kameraden vom Freien Netz, der JN Baden-Württemberg, dem NW Dortmund sowie Repräsentanten der NPD-NRW.
Es ist kein Geheimnis, dass dies bei vielen Kameraden mit einem faden Beigeschmack aufgefasst wurde, da es doch jene Herren waren, die eine Woche lang versuchten, unsere Demonstration mit allen Mitteln zu spalten und es sogar zu körperlichen Drohungen gegenüber Kameraden kam.
Nach der Zwischenkundgebung ging es die leider sehr kurze Strecke wieder zurück zum Mühlener Bahnhof, wo kurz vor Ende noch einmal Polizisten in die aufgelöste Versammlung stürmten und einen Kameraden verhafteten, was noch einmal zu kürzeren Spannungen führte, die sich aber mit der Abreise der Teilnehmer legten.
Wir konnten unsere Wut und unseren Hass an diesem Tag lautstark und entschlossen auf die Straße bringen, ohne dass Ausländerbanden, Linksradikale und Berufsschläger größeren Einfluss auf das Geschehen nehmen konnten!
Die Solidarität an diesem Tag war bei den meisten Kameraden vorbildlich und es konnte einmal gezeigt werden, dass wir trotz aller Differenzen vereint stehen und wenn es sein muss auch vereint fallen!
Eines ist heute schon gewiss:
Eure Repression macht uns nur noch stärker - wir kommen wieder, wenn es sein muss jeden Tag!
Am 26.04. vereint nach Stolberg! Den Polizeirepressionen erneut entgegentreten!