Hausdurchsuchungen bei Aktivisten im Siegerland
25.05.2009 | Freie Nationalisten Siegerland
Am vergangenen Freitag, dem 15. Mai, war es wieder einmal soweit und die Herren vom Staatsschutz kamen zu einem ungebetenen Hausbesuch, um sich in den Räumen nationaler Aktivisten umzusehen. Der Grund für die Hausdurchsuchung zweier der nationalen Aktivisten soll das Bild einer beschlagnahmten Kamera gewesen sein, die nach dem Trauer- und Protestmarsch von Stolberg einbehalten wurde. Die in der Presse genannten Gründe sollen jedoch gegenseitige Sachbeschädigungen und Waffendelikte der letzten Wochen in Siegen sein.
Ein auf diesem Bild zu sehendes Plastikgewehr führte nach Begutachtung durch die Ermittler zu der Annahme, es könnte sich bei diesem um eine scharfe Waffe handeln, die es umgehend zu suchen und beschlagnahmen gilt. Nachdem dann die Wohnungen durchsucht wurden und dieses G 36 C aus Plastik gefunden und vorerst zur technischen Prüfung an das Landeskriminalamt übermittelt werden konnte, hatte die Presse ihre Schlagzeile und berichtete von einem „Waffenfund bei Rechtsradikalen“. Dass diese Darstellung nicht viel mit der Realität gemein hat, verwundert aber angesichts der Berichterstattungen der letzten Wochen und der uns wohl bekannten Art und Weise sich seitens der Medien über Rechtsextremismus auszulassen nicht im Geringsten.
So heißt es in der „Westfalenpost“ doch tatsächlich, dass man in einer der Wohnungen eines „Rechtsradikalen“ zwei Gewehre und eine zerlegte Pistole sicherstellen konnte und man nun die technische Untersuchung des Landeskriminalamtes abwarte, um zu überprüfen, ob nicht waffenrechtliche Verstöße vorliegen. Die sichergestellten Gegenstände sind allerdings ein altes Luftgewehr, eine Erbsenpistole, und eben das oben erwähnte Plastikgewehr einer G 36 C Version. Des Weiteren erwähnt man in einem Satz die Durchsuchung bei einem „der linken Szene angehörenden Mann“. Bei diesem wurden Chemikalien, eine Rauchbombe und „geringe“ Mengen Betäubungsmittel gefunden.
Wirklich relevante Dinge ergaben diese Hausdurchsuchungen nicht, nur werden vermutete Gerüchte von „kiffenden“ Linken nun auch durch diesen Fund offiziell bestätigt und weitere Freizeitbeschäftigungen linker Kontrahenten bekannt. Was man mit den gefundenen Gegenständen nun anfangen kann, bleibt der Phantasie eines jeden selbst überlassen. Doch ist in diesem Zusammenhang auch bemerkenswert wie die Presse gegenseitige Sachbeschädigungen darstellen möchte. Denn so berichtet diese von einem erheblichen Schaden an dem Auto eines Linken und im Gegenzug von einem in Flammen aufgegangenen Auto des stellvertretenden NPD-Kreisvorsitzenden von Siegen. Verschwiegen wird hier allerdings, dass dieses Auto in einem stark besiedelten Wohngebiet inmitten dicht parkender Autos von Linksautonomen vor dem Trauermarsch freier Nationalisten in Siegen angezündet wurde. Welche Gefahren bei solch einem Brandanschlag in Kauf genommen werden, möchten wir nicht näher erläutern.
Auch die Seite „Klarmann“ berichtet davon, dass insbesondere Neonazis aus dem Umfeld der „Autonomen Nationalisten“ (AN) und der „Freien Nationalisten Siegerland“ (FNSI) in den letzten Monaten mit Waffendelikten in Verbindung gebracht worden sein sollen. Auch diese Behauptung entspricht nicht wirklich der Wahrheit, doch irgendeinen Angriffspunkt müssen sich politische Kontrahenten schaffen, wenn sie sonst keine Argumente gegen eben die Arbeit solcher nationaler Aktivisten zu bieten haben. „Klarmann“ ist ein Journalist aus der Region Aachen und für seine Berichterstattung über Rechtsextremismus und besonders über die dortigen Aktivisten und Strukturen bekannt.
Die Hausdurchsuchung des dritten Aktivisten hatte im Übrigen eine Sachbeschädigung als Grund und ergab ebenfalls keine Ergebnisse und so wurde dort unverrichteter Dinge abgezogen. Die durch die Presse verbreitete Berichterstattung kriminalisiert allerdings nationale Aktivisten in einer Form, dass so erneut ein Szenario von gewalttätigen Nationalisten erzeugt wird. Die Tatsache, dass bei nur einem Aktivisten überhaupt etwas sichergestellt wurde und dann auch noch die oben erwähnten „Spielzeuge“, lässt einmal mehr die Absicht der Presse erkennen, eine dem System unliebsame Meinung in ein negatives Licht zu stellen. Man versucht so vor dem nationalen Widerstand und der Alternative des „Nationalen Sozialismus“ in breiten Schichten der Bevölkerung ein Klima der Angst zu schaffen.
Doch auch solche Repressionen werden die Arbeit des nationalen Widerstandes nicht aufhalten und so wird man weiterhin an der Aufklärungsarbeit der letzten Monate festhalten, um die Bevölkerung über die herrschenden Missstände in diesem System zu informieren und ihnen eine Alternative aufzuzeigen, die mehr als nur Profitgier und Konsumwahn in sich birgt.
Wie sehr man auch gegen uns hetzt - wir fordern weiter „Nationaler Sozialismus JETZT!“