Keine Waffen für Israel
31.03.2008 | Aktionsgruppe Rheinland (AG-R)
Am Samstag demonstrierten 150 Antizionisten durch Dortmund-Dorsfeld um auf die Thematik im Nahen Osten aufmerksam zu machen und der Bevölkerung zu zeigen, wer wirklich für die kriegerischen Zustände verantwortlich ist – nämlich das völkerrechtswidrige Verhalten der Israelis!

Nachdem ein Redner der Aktionsgruppe Rheinland durch das Vorlesen des Aufrufs aus dem Jahre 2003 zum Antikriegstag deutlich machte, dass das Thema aktueller denn je ist und das nicht nur aufgrund des Besuches der Kanzlerin Merkel in Israel, marschierten die nationalen Sozialisten los. Begleitet durch Musik und Parolen wie „Nie wieder Israel“ oder „Juden raus aus Palästina“, zog man durch enge, aber gut bewohnte Straßen. Aktivisten verteilten am Rande der Demo zusätzlich noch Flugblätter, um auch unwissende und mediengeblendete Bürger aufzuklären. Die Polizei versuchte dies zu verhindern, wovon sich die Nationalisten aber nicht abschrecken ließen.

Auf der Zwischenkundgebung sprachen 2 Kameraden, die in ihren sehr guten Reden den zionistischen Aggressor in Usrael ausmachten und mit der Geschichte gut aufzeigten, dass Palästina von den Juden besetzt wurde.

Als der letzte Redner dann auf der Abschlusskundgebung seine Rede beendete und man die Versammlung auflösen wollte, kam es auf der bis zu dato vollkommenen friedlichen Demonstration, was auch letztendlich daran lag, dass auf der gesamten Demonstration kein einziger Gegendemonstrant gesichtet wurde(!), zu einem tumultartigen Gedrängel mit der Polizei. Sie wollten mehrere Personalien von Kameraden aufnehmen, da diese Flugblätter verteilt hatten und damit gegen die Auflagen verstoßen hätten. Da man sich diese Repressionen nicht widerstandslos gefallen lassen wollte, umzingelten Kameraden die Polizisten und bildeten Ketten. Diese verständigten darauf direkt Verstärkung, worauf es zu Rangeleien kam und ein Kamerad in Gewahrsam genommen wurde.

Trotz der Tumulte am Ende, welche unnötig von der Polizei verursacht wurden, kann man von einer erfolgreichen Demonstration sprechen.

Wer heute etwas gegen Krieg und Terror tun will, muss zuallererst in seinem eigenen Land über die kriegerischen Machenschaften von den USA sowie Israel aufklären und diese dann in einem nationalen Prozess beseitigen. Die bloße Schuldzuweisung an andere Nationen reicht heute nicht mehr aus, um den weltweiten Frieden zu sichern.

Deshalb: Kampf dem US-Imperialismus! Nie wieder Krieg!