Kundgebung zum 8. Mai in Pulheim
09.05.2008 | Aktionsgruppe Rheinland (AG-R)
Im rheinländischen Pulheim fand am 8. Mai eine Kundgebung statt, die sich mit der angeblichen Befreiung Deutschlands befasste.
Während linksradikale Kräfte der Antifa sowie Vertreter vom Netzwerk-Pulheim, welches sich zwar als Vertreter der „wahren Demokratie“ bezeichnet, gleichzeitig aber in Liedern Namen von Aktivisten nennt und indirekt zu Gewalt gegen diese aufruft, die Befreiung feierten und zeitgleich eine Informationsveranstaltung abhielten, bei der über regionale Strukturen informiert und gehetzt wurde, hielten etwa 50 Aktivisten in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes eine Kundgebung ab. Für die kurze Mobilisierung sowie die Tatsachen, dass viele Aktivisten nicht konnten, weil sie gerade im Prüfungsstress für das Abitur oder ihre beruflichen Ausbildung stecken, ein erfolgreiches Ergebnis.
Bei der Kundgebung gingen mehrere Redner auf die geschichtliche Bedeutung des 8. Mais sowie das verdrehte Weltbild der Antifaschisten ein, welche sich mit ihrem Gegenprotest - wie mittlerweile üblich - sehr stark zurück hielten und sich auf ein paar hirnlose Parolen sowie das hissen einer Israel Fahne beschränkten.
An ihrem „persönlichen Feiertag“ hatten die Millionen vertriebenen und ermordeten Deutschen sowie die Millionen vergewaltigten deutschen Frauen natürlich keinen Platz.
Gegen 21.15 wurde die störungsfreie Kundgebung schließlich beendet und die Teilnehmer traten ihren Heimweg an.
8. Mai - Tag der Befreiung? Wir feiern nicht!