Meinungsfreiheit wird erkämpft - auch in Friedrichshafen!
20.08.2007 | Autonome Nationalisten Köln (ANK)
m frühen Morgen des 18.08. machte sich eine betrachtlichte Zahl nationaler Sozialisten aus Nordrhein-Westfalen auf Richtung Friedrichshafen. Die Entscheidung dorthin zu fahren, fiel nach den reaktionären Spaltereien des NPD-Parteivorstandes ("Schwarze Fahnen statt schwarzer Blöcke") sehr leicht: Soll man sich in Jena wieder als Fußvolk für eine Partei missbrauchen lassen, die uns doch eigentlich ablehnt und im Weltnetz lügen über den "schwarzen Block" verbreitet, oder doch lieber zu einer Demonstration fahren, wo die Anweisungen des Parteivorstandes relativ egal sind und wir mit offenen Armen empfangen wurden?!
Sicherlich wird der Text des Parteivorstandes auch bei vielen Mitgliedern der Parteibasis auf Unverständnis und Ablehnung gestoßen sein, weshalb es wichtig ist, seine Ablehnung deutlich zu machen. Gerade in letzter Zeit schien es so, als würde die Bewegung besser zusammenarbeiten, was allerdings bei dem Anblick solcher Texte als Irrtum erscheint.

Nach einer längeren Fahrt kam man nun in Friedrichshafen an und gelangte dort ohne Probleme zum Bahnhof. Von antifaschistischen Gegenaktionen war zu diesem Zeitpunkt absolut nichts zu hören oder gar zu sehen. Der Demonstrationszug nahm nun Aufstellung an und startete mit einem starken, dynamischen Block an der Spitze, welcher im weiteren Demonstrationsverlauf maßgeblich zum Gelingen der Demonstration beitrug! Insgesamt waren es circa 300 Teilnehmer, die sich an diesem Tag am Bodensee einfanden.

Der Weg bis zur Zwischenkundgebung verlief unter dem lauten skandieren von Parolen ohne größere Probleme, Versuche der Polizei wegen ein paar Gegendemonstranten auf der Wegstrecke unseren Zug zu stoppen, wurden durch entschlossenes Vordringen in Ketten zu Nichte gemacht.

Auf der Zwischenkundgebung sprachen 3 Kameraden aus der Region und klärten die Bürger über die wirkliche "Meinungsfreiheit" in diesem Staat auf.

Anschließend ging es wieder weiter Richtung Bahnhof, selbstverständlich weiterhin mit lauten Parolen und entschlossenem Auftreten.
Kurz vor Ende kam es dann zu Angriffen durch Antifaschisten, welche aus einem benachbarten Park den Demonstrationszug mit Steinen und Flaschen bewarfen. Durch die entschlossene und direkte Gegenwehr der Nationalisten konnte dies allerdings auch erfolgreich abgewehrt werden.
Ein paar Minuten später erreichte der Zug den Hauptbahnhof, die Demonstration wurde aufgelöst und man verabschiedete sich.
In einem waren sich alle einig: Dies war ein erfolgreicher Tag!

Abschließend bleibt noch hervorzuheben, dass sich die Teilnehmer des zuletzt scharf kritisierten "schwarzen NS Blockes" ausnahmslos diszipliniert verhalten haben. Auf Provokationen seitens der Gegendemonstranten folgten keine Reaktionen, sondern man übertönte diese lieber mit den eigenen Parolen, welche im Gegensatz zur anderen Feldpostnummer politische Inhalte vermitteln.