ProKöln, das war wohl nichts!
20.09.2008 | Aktionsbüro Westdeutschland
Die von ProKöln im Rahmen des „Anti-Islamisierungskongresses“ angekündigte Großkundgebung auf dem Kölner Heumarkt fiel ins Wasser! Großspurig wurden über 1500 Teilnehmer und über 150 islamkritische Politiker und Publizisten angekündigt. Um kurz nach 12 Uhr standen lediglich 50 ProKölner auf dem Heumarkt. Um 12.10 Uhr wurde die Kundgebung wegen polizeilichen Notstands verboten. 200-300 potentielle Teilnehmer sitzen zur Stunde (13.30 Uhr) am Flughafen Köln-Bonn fest, weil die S-Bahn-Linien von Gegendemonstranten blockiert sind.

ProKöln, das war wohl nichts! Es hat den Anschein, als ende der „Anti-Islamisierungskongreß“ in einem einzigen Fiasko. Gestern konnte zwar die angemeldete Kundgebung in Leverkusen stattfinden, doch die geplante „Bustour“ durch multikulturelle Brennpunkte Kölns wurde verboten. Nach einer gestrigen „Pressekonferenz“ auf dem Rhein konnte das Schiff „Moby Dick“ mitsamt den ProKölnern erst nach stundenlangem Warten wieder anlegen, weil es von Gegendemonstranten umzingelt wurde.

Die „Pro-Bewegung“ und allen voran ProKöln nehmen immer wieder für sich in Anspruch, die Interessen der Bürger vertreten zu wollen. Doch allem Anschein nach sind sie noch nichtmal in der Lage, ihre eigenen Interessen zu vertreten.

Allen Abgrenzungsbemühungen zu radikalen und revolutionären Kräften zum Trotz, werden die ProKölner von der Presse konsequent als „Rechtsextremisten“ und „Nazis“ bezeichnet. Mit einer demonstrativ zur Schau getragenen „Verfassungstreue“ und der ständigen Abgrenzung vom „Rechtsextremismus“ hatten schon die Republikaner keinen Erfolg, und auch die „Pro“-Bewegung wird sich nie über ihren jetzigen Status als Splitterpartei hinausbewegen können. So sehr man auch versucht, sich ein bürgerliches Mäntelchen umzuhängen, wird von den Systemmedien nie eine Partei rechts der CDU akzeptiert werden.

Anstatt sich das Recht auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung selbst zu erkämpfen, verläßt sich ProKöln lieber auf die Polizei, die wenig überraschend heute gezeigt hat, daß sie nicht grade motiviert ist, dafür zu sorgen, daß Islamisierungsgegner ihr Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch nehmen können.

In den nächsten Tagen wird ProKöln wieder jammern und schimpfen. Auf Linksextreme, auf die Polizei, auf Islamisten. Aller Voraussicht nach wird diese Partei aber mal wieder nicht erkennen, daß radikale Probleme auch radikale Lösungen erfordern und nicht durch ein paar harmlose Korrekturen am Gesetz aus der Welt geschafft werden können. ProKöln ist und bleibt, was diese Organisation schon immer war: Philosemitisch, reaktionär, spießbürgerlich!

Deshalb auch weiterhin unser Motto:

„Keine Volksfront mit der Reaktion! – Unser Weg heißt Revolution!“